Leidvoll hatte ich schon erfahren, wie eine zu frühe Ankunft in Nordschweden ausgehen kann. Also gehts erst Mitte Mai los.
Das wird ein Sommer werden. ROSEBUD vorbereiten auf „Die Passage“. Auch wenn ich nicht fertig wurde im Herbst, ist doch das, was ich erreichen sollte viel. Und auch Verdienst von Ronald. Der mich immer stopte, sobald ich mich in schönen Dingen verlieren wollte. Nein, „Du hast drei Prioritäten. Sicherheit, Sicherheit, und drittens Sicherheit.“
1. Boot dicht machen – 2. Stehendes Gut prüfen – 3. Navigation modernisieren.
Sommerliche Hauptarbeit wird damit, den Rost von innen zu elimimieren. Endlich einmal ausnahmslos.
Mastelektrik mit Positionslichtern renovieren.
Luken dicht machen.
Und dann überläßt mir Ronald auch noch sein AIS und seine Windvane zu günstigem Preis. Welch ein Glück. Danke Ronald.
Die Fahrt


Thomas, Philipp, Jamie, und Bärbel. In der Berliner Eschenbräu, mann war dat bier gut.


Heimathafen Köpmanholmen. Die SY ROSEBUD ist das Boot an der Spitze der renovierten Pier .
Die Maus
Eine Maus hatte winters ins Boot gefunden. Hatte Unfug getrieben. Schäden an Polstern und Betten, verdorbene Lebensmittel. Die 1 Maus kostete 1 Woche Arbeit und über 100 Euro.

Auswintern
… heißt: Boot versetzen in den Tiefwasserhafen, Kranen, in den Hafen steuern, Mast stellen, Akkus und Mastelektronik anschließen, Seewasserkreislauf reanimieren.

10 Wochen ohne Segeln
Ropstklopfen im Bootinneren ist ein Knochenjob über 10 Wochen. Erinnert mich an unsere Höhlenforschungen in Südfrankreich. Ich hatte mich gegen ein Ausräumen des Boots entschieden. Der Wiedereinbau des meublement wäre mir zu anstzrengend und teuer gekommen. Also Kriechen. Rost wegpicken. Dann 3-fach grundieren mit Owatrol. Dann 3 Schichten Bilgenfarbe – nicht braun wie vorher, sondern weiß, damit Rost ins Auge steche.

Für gutes Essen sorgen – Gute-Laune-Programm zum Malochen







