Eigentlich wollte ich in diesem letzten Jahr in Köpmanholmen die Arbeiten für die Große Passage beenden. Im vorigen Herbst hatte ich die Arbeiten am Boot nicht zu Ende geführt. Heimweh zog mich früh im September schon nachhaus.
In diesem zweiten Arbeitssommer die Arbeiten zu beenden stellt sich als unmöglich heraus. Es übersteigt meine Energie, meine Mittel, mein Können, meine Willenskraft. Ohne Ronald, der während 3-er Arbeitsphasen aus Nattavaara By gefahren kam, wäre das Ganze vielleicht noch unschöner ausgegangen. So aber schaffe ich für meine Verhältnisse sehr viel, wennauch eben nicht restlos alles.
Höhepunkte des Sommers sind die beiden Besuche von Elke, einmal zusammen mit Doris. Die Besuche von Ronald, der Besuch von Philipp und Tonio. Und langes singlehanded-segeln ab Juli. Mit wochenlangem Verweilen auf Agön. Schwedisch Inselleben pur.
Zu Ende des Sommers dann gab es eine wunderschöne Überfahrt nach Deutschland. Teils mit starken Winden und herausfordernder Welle. Ein Vergnügen. Über Utklippan, Bornholm, Rügen. Durch den Greifswalder Bodden an die Peenemündung nach Freest. In meinem alten Werfthäfele bleibt die ROSEBUD den Winter über im Wasser.
Ein Arbeitsbesuch im November gerät sehr kurz; es ist einfach zu feucht-dunkel-kalt-melancholisch.
Trotz allem sieht es gut aus für die Atlantikpassage. Denn zusammen mit Tonio und Philipp werden wir vereint die Arbeiten beenden können. Im neuen Frühling.









