In den Kalmarsund

7. Mai 2018, von Utklippan nach Kristianopel,
8 Stunden, Etmal 26 sm

Die 2 Stunden nach Ablegen begleitet mich die Orgie der Robben – es grunzt, fiept, schnaubt. Und neben dem Boot tauchen immer wieder Köpfe auf, schwarz, wassertriefend, schnaufend. Um gleich wieder abzutauchen.

Wind leider nur von achtern – den ganzen Tag also gemütliches Schaukeln bei 2,3 kn. Erschd spätnachmittags e wängeli mee.

Abends in Kristianopel Wäschewaschen, Duschen.

8. Mai, Kristianopel – Mörbylonga
8 Stunden, Etmal 22 sm

Den Morgen prägten die Vögel: das Uhuhue hunderter Eiderentenmännchen, Kuckuckrufe aus dem Wald.

Wind leider nur von achtern – den ganzen Tag also gemütliches Schaukeln bei 2,3 kn. Hatten wir gestern schon. Hätt man das Boot gechartert, säße man wohl auf Kohlen, würde motoren. Muß ich aber nicht.

Abends in Mörbylonga gehe ich Einholen: 1/2 Liter 38%-ige Sahne. Schwedischer Käse.

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Kristianopel mit der Kirche von 1636 – damals noch dänisch
da hat die Sonnencreme nicht viel geholfen (in kleiner Terz zu rufen: „kannst Du mir die Sonnencreme bringen??“ frei nach Les Vacances de Monsieur Hulot)
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allabendliches Betthupferl Kalter Weisser („schlürpfe soddsch, nit suffa“), Dschogki, Wässerle (Selbschdg’brannte Quetsche)

9. Mai, Mörbylonga – Kalmar, Etmal 11 sm

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Stadtpark Kalmar; mit Schwänen spielen wollen … und dann fauchen die so … dann lieber die Flucht ergreifen …