25. März, Palmsonntag, Karlsruhe
Die zehn Tage Auszeit vom pommerschen Winter enden mit einem wunderschönen Palmsonntagmittagessen mit Schwiegereltern an den karlsruher Sauseen. Es singen der erste Zilp-Zalp, Kleiber, Kohlmeise, Rotkehl, Buchfink. Es fliegen Zitronenfalter und Tagpfauenauge. Aber ich fahre wieder in den nordpommerschen Schneeregen.
Vom 2.4. bis 14.April kommt Philipp mit dem Flixbus und er bringt die Sonne mit. Alles wird doch noch gut. Wir arbeiten wie die Weltmeister. Ich stehe meist um 6 h auf. Dafür arbeitet Philipp noch lange weiter, wenn ich schon völlig erschossen ratze. Philipp meistert elektronische und motorliche Arbeiten, daß es eine Freude ist. Wo hat der das gelernt? Wieso kann ich sowas nicht?
16. April, endlich beginnt in Vorpommern der Frühling.
24. April: Der Kran, der Impeller und die Elke
Endlich kommt das Boot in den Kran. Die Rosebud ist im Wasser. Doch Ablegen ist noch immer nicht. Starkwind verbietet, den Mast aufzustellen. Und bei kurzer Motorfahrt wird kar: im Impeller sind Welle und Dichtungen undicht: die Welle ist gewellt (deshalb heißt sie auch so) und die Dichtungen undicht (…) . Das kostet drei Tage. Doch am 28. – 31. April kommt Elke, Auto und Doris‘ Leiter abzuholen. Hurrah.
Das Elke kommt zu Besuch am 1.-Mai-Wochenende
Am 1. Mai stehe ich morgens um sechs auf, um 8 ist das Schiff klar. Doch es gibt Starkwindwarnung für die gesamte Küste. Ich bleibe noch einen Tag.












